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Viele Investitionen auf der Zielgerade

Verbandsversammlung des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz tagte in Ostrau / Jahresabschluss 2025 bestätigt / Überschuss wurde erwirtschaftet

Lampersdorf, Leuben, Schmannewitz, Oschatz, Dahlen, Döbeln, Cavertitz, Hartha – im Gebiet des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz tut sich eine Menge. Zahlreiche Bauvorhaben, die in diesem Jahr umgesetzt werden sollen, befinden sich jetzt im Herbst auf der Zielgerade.  Entsprechend hoch die Aufmerksamkeit der Kommunalvertreter für die Investitionstätigkeit der Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft GmbH (DOWW).

Am 28. September 2026 hat sich die Verbandsversammlung des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz in Ostrau getroffen. Auf der Agenda stand neben vielen Investitionen auch der Jahresabschluss 2025. Hierfür erteilten die Wirtschaftsprüfer den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk und bescheinigten dem Wasserverband zudem die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung. Der Jahresüberschuss 2025 beläuft sich auf 876.000 Euro. Auch für das Jahr 2026 werden stabile Umsätze erwartet, wie berichtet wurde.

Im ruhigen Fahrwasser befinden sich auch die Baumaßnahmen, die von der DOWW finanziert werden. Der Plan für 2026 sah vor, circa 7,2 Millionen zu investieren, um das  Trinkwassernetz weiter zu modernisieren. Wie der Geschäftsführer von Wasserverband und DOWW, Stephan Baillieu, ausführte, sind inzwischen mehr als vier Millionen Euro verbaut – und für das letzte Quartal des Jahres sei auch noch einiges geplant.

Die Maßnahmen zielten in allen Fällen darauf ab, die Versorgungssicherheit der Kunden zu verbessern und Rohrschäden möglichst zu vermeiden.

So wurden beispielsweise mit Fertigstellung September die Arbeiten in Oschatz, Zur Krone, benannt: Auf 720 Metern ist die Trinkwasserleitung seit Juni erneuert worden. Investiert wurden circa 285.000 Euro.

Auch im September fertig geworden ist die neue Trinkwasserleitung in der Wurzener Straße in Dahlen. Ein Projekt, in das die DOWW 450.000 Euro investiert hat. Dafür wurden knapp 900 Meter der bestehenden Trinkwasserleitung erneuert.

Weiter geht’s mit der Staupitzstraße in Döbeln – eine Baustelle, die ebenfalls zeitnah abgeschlossen werden soll. Ebenso die Maßnahme in Schmannewitz, wo bereits seit Mai 2025 im Bereich der Ortsdurchfahrt gebaut wird. Und auch bei der künftigen Nord-Süd-Trasse, die das gesamte Verbandsgebiet besser miteinander vernetzt, liegen zwei Teilabschnitte zwischen Lampersdorf und Leuben mit knapp einem Kilometer neuer Trinkwasserleitung jetzt in den letzten Zügen.

Für Oktober ist geplant, die Maßnahme in Olganitz (Cavertitz) und auch in Aschershain (Hartha) abzuschließen.

Und im November sollen in Döbeln unter anderem die jeweils zweiten Bauabschnitte in der Richard-Wagner-Straße und in der Rosa-Luxemburg-Straße fertig werden.

Die Mitglieder der Verbandsversammlung werden sich dieses Jahr noch einmal sehen – und zwar im Dezember, wenn es darum gehen wird, die neuen Gebührensätze für den Zeitraum ab 2027 zu beschließen. Die Kalkulation befindet sich in Arbeit und soll im November eng mit den Vertretern der Mitgliedsgemeinden abgestimmt werden. Das letzte Wort darüber, was die Trinkwasserversorgung ab 2027 im Gebiet des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz kosten wird, hat dann die Verbandsversammlung, deren Vorsitzender Matthias Löwe, Bürgermeister der Stadt Dahlen, ist.