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Wasserwerk in Großböhla

Wasser aus der Region für die Region

Der Wasserverband Döbeln-Oschatz ist der Wasserversorger für mehr als 100 000 Menschen in der Region. Das Trinkwasser muss jederzeit den Anforderungen der bundeseinheitlich geltenden Trinkwasserverordnung entsprechen. Die Veolia Wasser Deutschland GmbH unterstützt den Wasserverband Döbeln-Oschatz als Betriebsführer dabei, die hoheitliche Aufgabe der Trinkwasserversorgung zu erfüllen.

Das Trinkwasser für die Menschen in der Region stammt aus eigener Produktion. Das heißt, es wird aus Grundwasserressourcen und zum Teil aus dem Uferfiltrat der Freiberger Mulde (im Bereich Pauditzsch) gewonnen. Anschließend wird das Rohwasser in den Wasserwerken der Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft GmbH zu Trinkwasser aufbereitet. Es besteht in weiten Teilen des Verbandsgebietes ein Verbundsystem der einzelnen Trinkwasserversorgungseinheiten. Die Herkunft und die Inhaltsstoffe Ihres Trinkwassers können Sie der folgenden Übersicht entnehmen.

Übersicht Trinkwasserherkunft und Inhaltsstoffe

Der Wasserverband Döbeln-Oschatz ist nach dem Sächsischen Wassergesetzes (SächsWG), § 42 Abs. 1 Satz 1 als Beitrag zur Daseinsvorsorge dazu verpflichtet, seine Kunden mit Trinkwasser zu versorgen. Dabei sind regional vorhandene Ressourcen zu nutzen sowie demografische, klimatische und wirtschaftliche Aspekte zu beachten.

Im SächWG heißt es dazu:
„Die Träger der öffentlichen Wasserversorgung haben unter Berücksichtigung der demografischen und klimatischen Entwicklungen sowie unter Beachtung des wirtschaftlichen Betriebs der Wasserversorgungsanlagen die Wasserversorgung mit Trinkwasser einschließlich der Versorgung in Not- und Krisensituationen langfristig sicherzustellen. Die Versorgungssicherheit ist insbesondere in den Zentren von Siedlung und Wirtschaft durch Systemverbünde verschiedener Rohwasserquellen herzustellen und zu sichern. Die Träger der öffentlichen Wasserversorgung sollen nach den Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit solche Rohwässer verwenden, die mit einfachen und naturnahen Verfahren zu Trinkwasser aufbereitet werden können.“