Trinkwasser in Döbeln wieder einwandfrei / Grünes Licht vom Gesundheitsamt des Landkreises
Das Gesundheitsamt des Landkreises Mittelsachsen hat das am Mittwoch (12. August) verhängte Abkochgebot für Trinkwasser in einigen Wohnblöcken in der Givorser, Nossener und Unnaer Straße in Döbeln am Sonntag (16. August) aufgehoben. Zuvor hatte das Labor bestätigt, dass das Trinkwasser wieder bedenkenlos genutzt werden kann und allen Vorgaben der Trinkwasserverordnung entspricht. Per Handzettel und Aushang habe man die betroffenen Anwohner am Sonntagvormittag darüber informiert, sagt Marcel Ehrlich, operativer Leiter für den Trinkwasserbereich bei Veolia in Döbeln.
Am Mittwoch ist nach einer Probenahme an einem Hydranten in der Unnaer Straße eine Verunreinigung des Trinkwassers mit Enterokokken festgestellt worden. Daraufhin verhängte das Gesundheitsamt des Landkreises Mittelsachsen als Vorsichtsmaßnahme und zum Schutz der Verbraucher ein Abkochgebot. Diese Regelung ist nun aufgehoben worden.
Zwischenzeitlich hatte Veolia als Betriebsführer des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz das Versorgungsnetz intensiv gespült und desinfiziert. Die am Freitagmorgen (14. August) genommene Probe war nach der 48-Stunden-Analyse in Ordnung.
Am 4. August hatte es in der Unnaer Straße einen Rohrbruch gegeben. Um die Wasserversorgung der Anwohner zeitnah wieder gewährleisten zu können, wurde eine Art Bypass gebaut, um das Leck umgehen zu können. Unterdessen wurde der Rohrbruch repariert. Bei der Verbindung des neuen Leitungsabschnittes mit dem vorhandenen Netz ist schließlich am Hydranten eine erhöhte Keimkonzentration im Trinkwasser festgestellt worden.
Schon bei kleinsten Mengen der Darmbakterien Enterokokken im Trinkwasser handelt die Behörde mit einem zeitlich begrenzten Abkochgebot. Damit sollen gesundheitliche Nachteile der Anwohner vermieden werden.
