Planung in finaler Phase / Gemeinschaftswerk vieler Partner: Stadt und Stadtwerke Döbeln sowie DOWW und AZV Döbeln-Jahnatal bauen zusammen
Ab Oktober/November 2026 soll in der Blumenstraße in Döbeln wieder gebaut werden. Diesmal ist das verbliebene Teilstück im oberen Bereich der Straße an der Reihe. Zurzeit erfolgt die finale Planung durch das Ingenieurbüro, bevor die Submission starten kann. Im Frühjahr 2027 soll nach drei Bauabschnitten dann alles fertig sein.
Die Blumenstraße ist erneut ein Gemeinschaftswerk mehrerer Partner: Die Stadt Döbeln veranlasst den grundhaften Ausbau der Straße, die Erneuerung von Gehwegen und Straßenbeleuchtung, die Stadtwerke Döbeln kümmern sich um die Infrastruktur für Versorgung der Haushalte mit Strom und Gas, der Abwasserzweckverband (AZV) Döbeln-Jahnatal erneuert Schmutz- und Niederschlagswasser-Kanäle und die Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft GmbH (DOWW) investiert in das Trinkwassernetz.
Auf circa 400 Metern Länge werden neue Kanäle zur Ableitung des Schmutz- und Regenwassers gelegt. Hinzu kommen Grundstücksanschlüsse, die sich über 150 Meter erstrecken. 380.000 Euro sind im Investplan des AZV dafür eingeplant.
Die bisher auf privatem Grund und Boden verlegten Trinkwasserleitungen befinden sich künftig im öffentlichen Raum, was die Arbeiten zum Beispiel im Störungsfall deutlich vereinfache, informiert Sven Gammisch. Er betreut das Vorhaben als Projektleiter bei Veolia, dem Betriebsführer des AZV und des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz.
Das Trinkwassernetz wird auf circa 300 Metern erneuert, hinzu kommen 100 Meter Hausanschlussleitungen. Mit dem Neubau wird die aus den 1960er-Jahren stammende Trinkwasserleitung aus Stahl abgelöst. Die DOWW will circa 180.000 Euro investieren.
„Mit diesem dritten Bauabschnitt“, freut sich Verbandsgeschäftsführer Stephan Baillieu, „schließen wir die Arbeiten in der Blumenstraße im nächsten Jahr ab, die dann komplett mit neuer Infrastruktur ausgestattet ist.“ Aus Sicht von Wasserverband Döbeln-Oschatz und AZV ein wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit in der Trinkwasserversorgung und der Ableitung von Schmutz- und Niederschlagswasser in Zeiten des spürbaren Klimawandels.
