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Interimsleitung wird in Betrieb genommen

Versorgungsunterbrechung im Bereich der oberen Geyersbergstraße und im Umfeld am 28. August

Für wichtige Arbeiten am Trinkwassernetz im Bereich der Döbelner Geyersbergstraße wird die Trinkwasserversorgung am Mittwoch, 28. August 2024, von 8 bis circa 13 Uhr unterbrochen. Hintergrund ist der durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) veranlasste Neubau der südlich der Stadt verlaufenden Staatsstraße 32.

Für die neue Straße wird eine komplett neue Trasse genutzt. Deshalb müssen die Medienleitungen umverlegt werden. Im Bereich der Gasversorgung sei das bereits passiert, weiß Sven Gammisch, der sich als Projektleiter bei Veolia in Döbeln um die Verlegung der Trinkwasserleitung kümmert.

Damit die Versorgung der Kunden des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz auch während der Bauphase gewährleistet ist, wurde eine Interimslösung geschaffen, die an diesem Tag in Betrieb gehen soll. Die Leitung sei in den vergangenen Tagen verlegt, gespült, desinfiziert und die Qualität des Trinkwassers beprobt worden, so Sven Gammisch. Die Analyse hatte das Gesundheitsamt des zuständigen Landkreises Mittelsachsen veranlasst. Am Freitag, dem 23. August, übermittelte die Behörde schließlich die Nachricht, dass es keine Beanstandungen des Trinkwassers gebe und die Leitung in das bestehende Versorgungsnetz eingebunden werden kann.

Das geschieht nun am Mittwoch (28. August). Der Wasserverband Döbeln-Oschatz bittet seine Kunden um Verständnis für die notwendige Versorgungsunterbrechung. „Die beauftragten Firmen sind bestrebt, die Arbeiten so zügig wie möglich zu realisieren, damit die Versorgung zeitnah wiederhergestellt werden kann“, erklärt Sven Gammisch.

Betroffen sind die Anwohner der oberen Geyersbergstraße, stadtauswärts, ab der Kreuzung Pestalozzistraße. Konkret werden die Bewohner folgender Straßen am 28. August für einige Zeit kein Wasser haben: oberer Teil der Pestalozzistraße sowie der obere Teil Ludwig-Jahn-Straße, der komplette Goetheweg, Lessingweg, Wilhelm-Busch-Weg, Robert-Koch-Weg sowie der obere Teil der Hainichener Straße, inklusive Krematorium.

Das LASuV hatte sich in der Ausschreibung für die Amand Bau Sachsen GmbH & Co. KG entschieden. Die Niederlassung Dresden realisiert den Tiefbau. Um den Leitungsbau kümmert sich die aus dem Vogtland stammende Hawle Kunststoff GmbH.

Veolia begleitet als Betriebsführer des Wasserverbandes Döbeln-Oschatz die Investition der Döbeln-Oschatzer Wasserwirtschaft GmbH (DOWW). Auf rund 900 Metern Länge wird eine neue Trinkwasserleitung verlegt. Das passiert parallel zum Straßenbau. Bevor die Interimslösung wieder außer Betrieb genommen und zurückgebaut werden kann, muss die neue Leitung in das vorhandene Versorgungsnetz der DOWW integriert werden. Dann, kündigt Sven Gammisch bereits an, werde es nochmals zu einer mehrstündigen Unterbrechung der Trinkwasserversorgung kommen müssen. Über den Zeitpunkt werde man die Anwohner wieder rechtzeitig informieren.